Eines der ersten Anzeichen, die Hundebesitzer nach einer Krebsdiagnose bemerken, ist, dass der Hund weniger frisst. Manchmal liegt es an der Krankheit selbst, manchmal an Schmerzen, Stress oder den Nebenwirkungen von Medikamenten und Chemotherapie. Dabei ist gerade jetzt eine gute und regelmäßige Futteraufnahme entscheidend für die Kraft, die Genesung und die Lebensqualität deines Hundes.
Zum Glück gibt es viele kleine, praktische Dinge, die du zu Hause tun kannst, um deinem Hund das Futter wieder schmackhaft zu machen.
1. Kleinere Portionen, öfter am Tag
Große Futtermengen können den Hund im ersten Moment regelrecht überfordern. Besser sind kleine Portionen, die über den Tag verteilt alle paar Stunden gefüttert werden.
2. Das Futter leicht erwärmen
Warmes Futter riecht intensiver. Und da die Nase des Hundes eine riesige Rolle spielt, animiert ein starker Geruch oft zum Fressen.
3. Mit Texturen experimentieren
Manche Hunde mögen plötzlich kein hartes Trockenfutter mehr. Sie bevorzugen dann weiches, cremiges oder leicht zu schluckendes Futter.
4. Das Futter aufpeppen
Ein Löffel Nassfutter, etwas Fischöl oder ein besonders leckeres Topping können oft schon den Unterschied machen.
5. Das Füttern als positives Ritual gestalten
Setz dich zu deinem Hund, sprich ruhig mit ihm oder füttere ihn im Zweifel auch mal aus der Hand. Das stärkt die Bindung und weckt das Interesse am Futter.
6. Stress beim Fressen vermeiden
Kein Druck, keine Hektik. Sorge für eine absolut ruhige Umgebung, in der dein Hund sich beim Fressen sicher fühlt.
7. Auf Übelkeit achten
Wenn deinem Hund übel ist, wird er das Futter schnell mit diesem schlechten Gefühl verknüpfen. Wenn du den Verdacht hast, sprich unbedingt mit deinem Tierarzt darüber.
8. Futter zu verschiedenen Tageszeiten anbieten
Jeder Hund hat seine eigene innere Uhr. Manche fressen morgens besser, andere blühen erst abends auf. Probier einfach aus, wann die beste Zeit ist.
9. Für leicht schluckbare Nahrung sorgen
Wenn der Hund erschöpft ist oder Muskelmasse abbaut, kann das Kauen extrem anstrengend sein. Setze in dem Fall auf weiche Kost.
10. Auf besonders schmackhafte, nährstoffreiche Snacks setzen
Spezielle, hochkalorische Snacks für Hunde mit Appetitlosigkeit können helfen, dass dein Vierbeiner trotz kleiner Mengen genügend wichtige Nährstoffe aufnimmt.
Kommentare (0)
Es gibt noch keine Kommentare. Sei der Erste, der einen Beitrag schreibt!